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Partnerschule

Zur Website unserer Partnerschule Lycée Professionell Georges Cisson Toulon

Team Toulon

  • Frau Choudhury
  • Frau Spies
  • Herr Schattke
  • Herrr Knoch

DFJW

Gefördert vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW)

Das DFJW ist eine internationale Organisation im Dienst der deutsch-französischen Zusammenarbeit mit Standorten in Paris – dem Sitz – und Berlin.

Mehr unter: http://www.dfjw.org/


Toulon

Schüleraustausch / Historie

Seit 1989 pflegt die Werner-von-Siemens-Schule ihre Schulpartnerschaft mit dem Lycée Georges Cisson in Toulon (F).

In diesen 20 Jahren wurden über 25 Austauschprogramme mit Schülern und Lehrern durchgeführt.

Diese Partnerschaft ist geprägt von grossen Gegensätzen und Gemeinsamkeiten:

  • unterschiedliche Rahmenbedingungen an den beiden Standorten
  • verschiedene Systeme der Berufsbildung
  • schwierige Ausbildungssituation und Arbeitsmarkt
  • Sprachbarrieren, da Französisch und Deutsch jeweils kaum unterrichtet werden

Während Toulon nur Standort weniger Grossbetriebe (Marine, Electricité de France ...) und vieler Kleinbetriebe sowie einiger touristischer Unternehmen ist, dominieren in Mannheim die Grossbetriebe, (Daimler Chrysler, Telekom, ABB, Roche, John Deere ...).

Auch die französische Berufsbildung unterscheidet sich deutlich von der deutschen. In Frankreich herrscht die vollschulische Ausbildung (nur teilweise Praktikum) vor, während in Deutschland das duale System (Betrieb + Schule) überwiegt.

Gemeinsam ist das Problem der (Jugend-)Arbeitslosigkeit und der schwierigen Qualifizierung für einen sich ständig ändernden Arbeitsmarkt.

Diese Umstände schaffen bei jeder Begegnung vielfältige Anlässe, trotz der Sprachbarrieren lebhaft miteinander zu kommunizieren (oft auf Englisch oder mit Gesten).

2004 konnte das 15-jährige Bestehen der Partnerschaft leider nur im Rahmen von 2 Lehrerbesuchen gefeiert werden, da die Fördergelder des Deutsch-Französischen Jugendwerks sehr begrenzt waren und ein Schüleraustausch deshalb nicht finanzierbar war.

Vom 10.-13.6.04 haben 9 Lehrer (1 Kleinbus) die Partnerschule in Toulon besucht und dort das 15-jährige Jubiläum der Partnerschaft gefeiert sowie die persönlichen Kontakte gepflegt und bekräftigt.

Im Dezember 2004 erolgte dann ein Gegenbesuch aus Toulon zum 25-jährigen Jubiläum der Werner-von-Siemens-Schule in Mannheim.

Ziel beider Besuche war es, mindestens einen Schüleraustausch im Jahr 2005 vorzubereiten und die guten Beziehungen weiter zu festigen.

Damit war die Voraussetzung geschaffen, die Partnerschaft auch bis zum 20. Jubiläum und darüber hinaus fortzusetzen.

Neben den traditionellen Schüleraustauschen (deutsche Schüler in Toulon und französische Schüler in Mannheim) gab es im Verlauf der vergangenen 20 Jahre einige besondere Projekte:

  • Vermittlung von Praktika für französische Schüler bei deutschen Grossunternehmen (BASF, ABB, Daimler Chrysler) mit daraus resultierenden neuen Partnerschaften.
  • Gemeinsame Projekte am "3. Ort".

Diese "Drittortbegegnungen" konnten leider nur 2 mal (1993 und 95) umgesetzt werden.

Der Grundgedanke war die Umsetzung des "AIRBUS-Konzepts" auf die beiden Partnerschulen mit folgenden Überlegungen:

  • Zunächst wurde das Projekt grundsätzlich zwischen den beiden Schulen abgesprochen.
  • Es gab 2 Komponenten, die prinzipiell unabhängig voneinander funktionsfähig sind (Ladegerät / Wechselrichter bzw. Motorantrieb / Leseeinrichtung).
  • An jeder Schule wurde eine vereinbarte Komponente entwickelt und vorbereitet.
  • Die erforderlichen Parameter für das spätere Zusammenspiel wurden per Fax und Mail zwischen den Partnern ausgetauscht.
  • Für eine Woche trafen sich die Schüler der beiden Partner an einem "3. Ort" (keiner blieb zu Hause).
  • In der fremden Umgebung wurden die beiden Teilkomponenten zu einer Einheit zusammengefügt.
  • Bei der Endprüfung hat sich gezeigt, dass die Zusammenarbeit erfolgreich war (Gerät funktionierte).
    So erlebten die Jugendlichen, dass eine Zusammenarbeit trotz Sprachbarrieren möglich ist.
  • Bei diesen beiden Projekten konnte trotz der Sprachprobleme ein sehr guter Kontakt zwischen den Schülern erreicht werden, der auch danach noch zu privaten Besuchen geführt hat.

Leider konnte dieses Konzept aus Kostengründen und wegen der aufwändigen Organisation nicht fortgesetzt werden. Deshalb werden z.Zt. wieder eher "normale" Austausche (Besuche der Partnerschule durch Schüler und Lehrer mit teilweise gemeinsamem Unterricht) geplant.