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Viel Raum für große Ideen: Mannheim - Die Stadt der Startups

„Wie werde ich von einer guten Idee zu meinem eigenen Chef?“


Diese Frage hat sich mit Sicherheit jeder schon einmal im Leben gestellt. Die Vorstellung, sein eigener Chef zu sein und damit nach seinen eigenen Vorgaben zu leben, das große Geld zu verdienen und sich selbst zu verwirklichen, strahlt doch einen gewissen Reiz aus.


Den Schritt in die tatsächliche Selbstständigkeit wagen jedoch die Wenigsten. Zu groß ist die Ungewissheit, was die berufliche Selbstständigkeit von einem fordert, zu groß die Angst, den sicheren Job als Angestellter aufzugeben oder aber die Furcht vor einem möglichen Scheitern.

Dass sich der Weg von einer guten Idee zum eigenen Unternehmen jedoch definitiv lohnt, zeigte Felix Franz, Gründer und Teilhaber von mittlerweile drei erfolgreichen Startup-Unternehmen in Mannheim, den Schülern der Fachrichtung Informationstechnik im Rahmen des Wirtschaftskundeunterricht auf.

Als begeisterter Sport-Kletterer fing alles mit der Idee an, gesündere Snacks in Form von Studentenfutter in den (Mannheimer) Kletterhallen anzubieten. Schnell wurde aus der Idee das Unternehmen „Rocknutz“ (www.rocknutz.de). Doch trotz aller Erfolge zeigte Felix Franz den Schülern auch die Herausforderungen auf, die er als Jungunternehmer zu meistern hatte – nicht zuletzt das Problem von EU-Richtlinien oder der Lagerhaltung. „Zu Beginn lagerten wir die 150 Kilo Säcke mit Nüssen in unserem Schlafzimmer,“ erinnert sich Felix Franz lachend.

Das Interesse der Schüler weckte aber vor allem das zuletzt gegründete IT-Unternehmen „Evid.one“ von Felix Franz, zusammen mit seinen zwei Geschäftspartnern. Die Idee dahinter: Eine App für medizinische Richtlinien.

Das Angebot, im Anschluss an den Vortrag eigene Fragen an den Jungunternehmer stellen zu können, nahmen die Schüler der Klassen E3FI1 und E3FS2 gerne an. Abschließend ermutigte  Felix Franz die Schüler, Gedanken an die berufliche Selbstständigkeit nicht gleich zu verwerfen. „Insbesondere als Informatiker kann man auch gut neben dem Hauptberuf im Angestelltenverhältnis als Freelancer am Wochenende arbeiten und ein bisschen programmieren. Zudem bietet Mannheim mit seinen Förderzentren und Unterstützungsangeboten ideale Voraussetzungen für Startup-Gründer,“ schwärmt Felix Franz.

erstellt von hey am 04.05.2019